
Wo der Herr das Haus nicht baut
Journal 2/2026
„Denn ich weiß wohl, was ich für Gedanken über euch habe, spricht der Herr“. Dieser Vers aus Jeremia 29 fiel mir vor einigen Wochen wieder einmal in die Hände und er hat mir gut getan. „Gedanken des Friedens und nicht des Leides, dass ich euch gebe Zukunft und Hoffnung.“ Was für ein schönes, mutmachendes und richtungsweisendes Wort Gottes! Er hat uns Menschen im Blick, mit all unseren Anliegen, in allem, was uns gelingt und auch in dem, was noch nicht fertig ist. „Denn ich weiß wohl…!“, spricht Gott.
Dieses Wissen trägt uns auch durch die Beiträge unseres Journals. „Wenn der Herr das Haus nicht baut, arbeiten umsonst, die sich daran mühen.“ Psalm 127. Das stimmt nicht nur im Blick auf jede bauliche Veränderung unseres Zentrums, das stimmt vor allem auch und unbedingt mit Blick auf unser Leben, unsere Identität und unsere Frömmigkeit. Gott ist der, der seinen Segen gibt. Er ist die letzte Instanz, der wir uns beugen. Er allein! Und das tun wir gerne, aus Überzeugung, mit Hoffnung und als Ausdruck tiefen Vertrauens. Weil seine Gedanken über uns gut sind, weil er Frieden für uns will, nicht Leid. Und weil er uns Zukunft schenkt!
Zukunft für Adelshofen. Für unser Geistliches Zentrum, für die Kommunität, für das Theologische Seminar. Zukunft, die er aus dem Nichts schaffen kann, wie wir alle hier sehr genau wissen. Zukunft aber auch, die wir noch nicht kennen, noch nicht sehen, die zwar angestrebt, aber eben noch nicht Wirklichkeit ist. Aber wir nehmen Gott beim Wort.
Das tue ich auch ganz persönlich. Aus gesundheitlichen Gründen habe ich im Mai den Stiftungsvorsitz und alle weiteren Aufgaben abgegeben, um meiner Genesung Zeit und Raum zu schaffen. Viele Kolleginnen und Kollegen werden in die Bresche springen, dafür bin ich unendlich dankbar, und ich weiß die Leitung der Stiftung bei Jürgen Schulz und Sr. Martina in sehr guten Händen. Ich danke Ihnen sehr für das Vertrauen, dass Sie uns bisher geschenkt haben und bitte Sie herzlich: Tun Sie das auch weiterhin! Denn der Herr weiß, was er für Gedanken über uns hat. Über dem Lebenszentrum, über mir und auch über jedem einzelnen von Ihnen.
Zu den Beiträgen dieses JOURNALS:
Gern gemeinsam glauben, Sr. Martina Luschnat & Dr. Jürgen Schulz
Wunderbar königlich, Siggi Waldmann
Das Beste gebend, Dr. Martin Müller
Manches versteht man erst viel später, Tobias
Anders, als erwartet, Björn Sand & Leah Meier
Schritt für Schritt in weites Land, Sr. Geertken Lahuis
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