Kinder und Teenager begegnen Jesus

Da ist ein Kind im Sprich-mit-mir-Zimmer und stellt die Fragen, die ihm auf der Seele brennen. Das offene Ohr und Gebet des Mitarbeiters tut ihm gut. Da ist der Jugendliche, der in der Pause der Teensnight zu einem Mitarbeiter sagt: „Die Predigt war richtig gut!“ und über das spricht, was Gott ihm – durch die Predigt – heute gesagt hat.

Das sind Situationen, in denen wir als Mitarbeiterteam erleben: Gott gebraucht das, was wir einbringen. Und so schauen wir dankbar zurück auf die diesjährigen Kindertage und die Teensnight, auf Gebetserhörungen, Gottes spürbares Wirken und tatkräftige Mithilfe vieler Hände.

Kindertag Adelshofen 2026
Kindertag Adelshofen 2026
Kindertag Adelshofen 2026

Kindertag 2026: Gott taucht im Leben von Kindern auf

Rund um die Heilung des aussätzigen Naaman zur Zeit des Propheten Elisa hat das Team rund um Kinderreferentin Caro Maurer die Kindertage 2026 unter dem Motto „Auftauchen“ gestaltet. Im Rückblick gibt es so einige Schlaglichter, die uns sagen lassen: Dank, Jesus!

Allen voran geht das Anliegen, dass Kinder Jesus begegnen. Im Theaterstück und Impulsteilen ging es immer wieder um das Treffen guter Entscheidungen. Wie wird sich Naaman entscheiden – reist er nach Israel, um beim lebendigen Gott Hilfe zu suchen? Wie entscheidet sich Gehasi, der Knecht Elisas: Wird er der Versuchung Nachgeben, und Geschenke Naamans heimlich für sich nehmen? Bei den vertiefenden Impulsen hörten die Kinder dann von der Liebe des lebendigen Gottes, der sie in ihrem Alltag zu guten Entscheidungen befähigen möchte und ihnen dort, wo sie darin scheitern, gern vergibt. Die Aufmerksamkeit der Kinder war dabei spürbar und ihre Fragen ehrlich – und so manches Gesicht hat gezeigt: Sie waren echt bewegt.

Auch ganz praktisch erlebten wir in der Rahmengestaltung des Kindertages, wie Gott Gelingen geschenkt hat. Sowohl am Montag als auch Dienstag war während der Spielstraße Regen angekündigt. Aber – wie so oft in den vergangenen Jahren – hat Gott sich als größer als die Wettervorhersage erwiesen. Die meiste Zeit der Spielstraße über war es trocken, es kam sogar zwischenzeitig die Sonne heraus. So konnten die Kinder die Spielstationen fröhlich nutzen und so eine unbeschwerte Zeit erleben. Wie wertvoll!

Wertvoll sind auch immer wieder die vielen helfenden Hände an allen Ecken und Enden. Die Kindertage sind nur möglich, weil über Mitarbeiter, Studierende und Jahresteamler hinaus viele ehrenamtliche Helfer mit vollen Einsatz und viel Liebe für die Kinder am Werk sind. Ein Auszug: Seit Jahren unterstützen uns unter anderem einige Helfer aus Konstanz. Als am Dienstag das Programm bereits startete, stellt einer dieser ehrenamtlichen Helfer fest, dass bei einer Baustation der Spielstraße noch einige Holzsteine aufgeräumt werden müssen. Ohne Zögern trommelte er eine Truppe zusammen und sorgte so dafür, dass die Station wieder startklar für spielende Kinder ist. Wie stark!

Teensnight 2026 Adelshofen
Thaddäus Schindler
Teensnight 2026 Adelshofen

Teensnight: Starke Botschaft, Anbetung Gottes und großartige Stimmung

Drei Tage nach den Kindertagen gingen die Türen unserer Halle wieder auf. Erst tröpfchenweise, dann in größeren Gruppen kamen knapp 250 Jugendliche zur Teensnight zusammen. Es ist so schön zu sehen, Jugendliche zu sehen, die sich auf einen Abend so freuen.

Die Freude sollte sich bestätigen. Im ersten Teil der Teensnight erlebten die Jugendlichen einen abwechslungsreich gestalteten Jugendgottesdienst, in dem deutlich wurde, dass es um sie persönlich geht. Thaddäus Schindler, bekannt u.a. durch seine Onlinevideos bei STAYONFIRE, ermutigte die Jugendlichen in seiner Predigt, mit Gott an ihrer Seite den Riesen gegenüberzutreten, die sie herausfordern. In einer Zeit, in der Jugendliche u.a. durch seelische Belastungen herausgefordert sind, traf er anhand Davids Kampf gegen Goliath genau ins Schwarze.

Nach einer Pause mit Crêpes und Getränken standen bei richtig guter Atmosphäre Spiel und Spaß im Mittelpunkt. Auch das ist wertvoll: Gerade für eine Generation von Jugendlichen, die in Zeiten der Pandemie wenig unbeschwerte Gemeinschaft erlebt haben und deren Alltag häufig stark von Bildschirmzeiten geprägt ist.
Am Ende des Abends konnten wir sagen: Jugendliche sind mit ihren echten Fragen Jesus begegnet und erlebten einen Abend mit guter Gemeinschaft.

Ein Beitrag von Sigurd Waldmann